Frischluft im Selbstbau

Die Idee, in einem Kellerraum einfach mal die Fenster aufzureißen, um für »gute Luft« zu sorgen ist nicht neu. Sie wird sogar sehr häufig praktiziert, zum Beispiel, wenn die sorgsam aufgehängte Wäsche schon etwas müffelt, oder einfach nicht schnell genug trocknet.

Warum man dass aber besser nicht macht, zumindest nicht, ohne vorher die genauen Auswirkungen zu kennen, ist auch Thema dieses Blogs.

Es geht hier um das Selbstbau-Projekt einer automatischen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und der Möglichkeit, die Luftfeuchtigkeit zu reduzieren, unter der Fragestellung, ob man so etwas überhaupt selbst und mit einfachen Mitteln bewerkstelligen kann. Viele Ausführungsdetails sind auch nicht ingenieursmäßig komplett durchgerechnet, sonder basieren auf Abschätzungen, die sich aus dem Studium ähnlicher Lüftungsanlagen und Erfahrungsberichten anderer Selbstbauer ziehen ließen.

Vielleicht wird der ein oder andere hier Anregungen für sein eigenes Projekt finden. Genauso bin ich für Fragen oder Anregungen dankbar. Und sollte es sogar jemanden geben, der mir den genauen Wirkungsgrad des Wärmetauschers ausrechnen möchte, …ich würde mich freuen.

Eines noch vorweg: Der Blog verfolgt keine kommerziellen Zwecke, man kann nichts kaufen, es wird nichts verlinkt und alle genannten Produkte sind ausschließlich aufgrund ihrer möglichen Projekteignung ausgesucht worden.

8 Gedanken zu “Frischluft im Selbstbau

  1. Hallo,
    erstmal finde ich diese Idee deines Luft Luft Wärmetauschers echt gut.
    Ich baue diesen in größeren Maßstab grade nach und bin echt gespannt, wenn der erst mal in Betrieb ist.
    Ich habe ca. 700 Trinkhalme und damit ungefähr eine Tauscherfläche von 14m².
    Auch habe ich andere Materialien verwendet.
    Mit freundlichen Grüßen
    Max

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  2. Hallo, ich habe gerade Dein Video gesehen und bin begeistert. Du hast mich inspiriert für meinen Wärmetauscher in der Küche. Vielen Dank! Birgit

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  3. Hallo. Ich feier fast ammeisten wie geil du alles dokumentiert hast! Ich bin auf deine Seite gestossen, weil ich im Momment versuche, einen Wärmetauscher für ffp2 Masken zu entwikeln. Hast du dazu ideen wie man den gesamtaufbau am effektivsten verkleinert?

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    1. Hört sich interessant an, aber musst du mal näher beschreiben, was du da vorhast. Wenn es dann um Miniaturisierung geht, würde ich mir die sehr kleine Wärmetauschereinheit in einem CAD-Programm konstruieren und dann mit einem SLA-Drucker ausdrucken lassen. So könnte man auch relativ komplexe Geometrien leicht verkleinert hinkriegen.

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  4. Hallo eine tolle DIY Projekt, ist sehr gut gelungen. Da ich etwas bastelfaul bin und der Bastelaufwand mich etwas abschreckt, habe ich an eine Luft-Lade-Kühler gedacht, die man in KFZ Ersatzteilmarkt günstig beschaffen könnte. Der Ladekühler könnte man ja als Wohnraumwärmetausche einsetzten. Meins Du das könnte gehen. MFG K.Chan

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    1. Hallo
      Klar geht das, ist nur die Frage des Abgleichs zwischen beiden Seiten.
      Außerdem ist es ratsam mal ein paar Temperatursensoren zu verbauen um zu sehen was man erreicht hat.
      Mit freundlichen Grüßen
      Michael

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